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Hier stellte Catsline seine Bilder aus

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Vernissage vom 01.09.2012, in der Galerie Soun International Art, Zofingen
Auszug der 
Laudatio von Frau Dr. Andrea Fischbacher über Hanspeter Ehrat
im 
Zofinger Tagblatt vom 28. August 2012

Der Zürcher Werbegrafiker, Illustrator und Cartoonist Hanspeter Ehrat arbeitet an der Bahn-Strecke Zürich - Paris, im Bahnhof von Mägenwil, wo er sein Atelier hat. Aus Liebe zu seinen eigenen Katzen ist der Künstler auf die Katze in seinen Bildern und Karten gekommen. Ihre magische Anmut, die gemäss Kleists Erläuterungen in seinem bekannten Essay „Über das Marionettentheater“ ihren Grund in der Identität des Schwerpunkts der Bewegung mit der bewegenden Kraft hat, fasziniert Hanspeter Ehrat seit vielen Jahren. Ihm scheint bewusst zu sein, dass die genannte Identität und damit die ungebrochene Grazie der Bewegung nur im Reich des Unbewussten oder aber des unendlichen Bewusstseins vorkommen können, nicht aber im Rahmen des menschlichen Bewusstseins. Die Katzen bewegen sich, analog dem Bär in Kleists Beispiel, anmutig und graziös und werden damit zum Symbol eines von keiner Reflexion verdorbenen Lebens im Paradiese vor dem Sündenfall. Indem sich Ehrat’s  Kätzinnen und Kater wie Menschen benehmen, findet der Cartoonist einen Weg, dem Menschen den Zugang zum verlorenen Paradies zu ebnen, in welchem auch die Mäuse ihre Rolle gefunden haben, stilsicher, schalkhaft, kritisch.
 

Kunstkritik zur Ausstellung in der Galerie So-Un International Art in Zofingen vom
4. September 2012 im Zofinger Tagblatt  


Hanspeter Ehrat war beruflich Webegraphiker mit eigenem Atelier in Zürich. Die Neuorientierung erfolgte 1999 nach einem Besuch des Grappabrenners Romano Levi im Piemont. Der Sonderling verkauft sein Produkt nur an ihm sympathische Menschen und pflegt, auf jede Flasche eine individuelle handgemachte Etikette zu kleben. Statt vom Geist im Grappa liess sich Ehrat jedoch vom Schmeicheln  und Schnurren seiner beiden Katzen Lineli und Lucy in seinem Atelier im ehemaligen Wartesaal des Bahnhofs Mägenwil inspirieren. Das geschieht in diesem Fall im positiven Sinn für die Katzen; sie erhalten menschliche Gesichter und Verhaltensweisen. Zum Beispiel wenn sie am Tisch sitzen und „Cats fine food“  mit 15 Gault-Miau-Punkten  verspeisen oder wenn sie im Hard-Rock-Café für Mäuse zum Tanz aufspielen. Katzenszenen werde so zum Sinnbild des Menschlich-Allzumenschlichen, besonders, wenn sie mit der Leiter auf eine Wolke geklettert sind und stolz ausrufen „Yes, I can“
Die Ausstellung in der Galerie Soun International Art, in der Stadtmauer Obere Promenade 7, 4800 Zofingen dauert noch bis zum 29. September 2012. Öffnungszeiten jeweils Donnerstag und Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr und am Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr. 16. September 14.00 bis 18.00 Uhr Sonntagsapéro mit den Künstlern. Finissage Samstag 29. September 14.00 bis 17.00 Uhr